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Nach der Installation von Windows Desktop Suche 4.0 dachte ich mir, gut, nun kann ich endlich meine ganzen Outlook E-Mails schnell durchsuchen. Naja, nach Stunden war die Indizierung endlich abgeschlossen und ich suchte etwas rum, um zu testen, ob auch all das gefunden wird, was gefunden werden soll. Es stellte sich heraus, dass die Resultate gar nicht mal so schlecht waren. Bei einer vernünftigen Struktur der Daten, braucht's das aber nicht.

Nun gut, E-Mails im Outlook. Integrierte Suche bescheiden, und arbeitet nur mit der Desktop-Suche in Kombination zügig, lässt das Teil mal drauf. Großer Fehler!!! Gefühlte Geschwindigkeit beim normalen Arbeiten nachher:

Win+E ⇒ Kaffee kochen
Klick auf “My Computer” ⇒ Kaffee holen
Klick auf “My Documents” ⇒ Einmal um den Block gehen.
Eclipse starten ⇒ Halbe Fahrt zur Arbeit darauf gewartet, mal programmieren zu können.
Ich weiß nicht ob es Absicht ist, von den Burschen bei Microsoft. Vll. wollen sie ja, dass man anstatt dem Explorer nur noch die Suche verwendet und auf keinen Fall mehr Directory-Listings anzeigt. Damit weiß der Benutzer ja, wo die Dateien wirklich rum liegen, und das will man ja nicht. Vll. wird auch das Ziel verfolgt, in ein paar Jahren selbst File-Handles nur noch nach einer Meta-Suche zu bekommen, und sich die Dateisystementwickler den Aufwand der Bäume dann endlich sparen können.

Ich glaube aber einfach nur, dass man vergessen hat, dass es noch Benutzer gibt, die mit Ihrem Computer arbeiten wollen, nicht nur tolle bunte, bewegte Sachen sehen. Sicher, ein aufgepeppteres Lock and Feel schadet nicht. Aber ob das Feeling wirklich besser ist, weil ich im Outlook nun Mails schneller finde, aber dafür den halben Tag mit Warten verbringe, weil ich gerade eine 2kb-Textdatei nach der anderen editieren will, und dazu den File-Open-Dialog Missbrauche? Sicher nicht.

Zum Glück kann man das Ding aber schmerzlos wieder deinstallieren, und siehe da, der Rechner ist gefühlt wieder so schnell wie vorher. Wenigstens halbwegs saubere Uninstaller-Routinen haben sie mittlerweile drauf, die Burschen aus Redmond.

Vielleicht ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass die folgenden Befehle versteckte Dateien typischerweise nicht mit einbeziehen:

chmod -R 755 *
chown -R username *
...


Wenn Sie wollen, dass diese Dateien auch beachtet werden, wenn Sie den * Operator benutzen, können sie die dotglob-Option der bash-Shell aktivieren.

shopt -s dotglob

Mit CSS 3 ist es nun endlich möglich, eigene Schriftarten in Webseiten einzubinden.

Ausführliche Informationen dazu sind unter folgendem Link zu finden: Web fonts with font face

Um mit Nagios E-Mails über einen SMTP-Server verschicken zu können, kann man sich beispielsweise des Programms msmtp bedienen.

Mehr dazu kann unter msmtp statt sendmail nachgelesen werden

In manchen Netzwerken kann man E-Mails aus Sicherheitsgründen etc. nur über fest definierte Mail-Server verschicken. Damit man den in gewohnter Weise den Befehl mail weiterbenutzen kann und nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen muss (wie etwa mit exim, postfix etc.) kann man sich einfach mit msmtp behelfen. Ein kleiner praktischer Ersatz für sendmail. In der Konfiguration wir einfach der SMTP-Server angegeben, über den die E-Mails verschickt werden sollen.

Die Installation unter Debian bzw. Ubuntu ist wie gewohnt ziemlich einfach:

apt-get install msmtp msmtp-mta
dpkg-reconfigure msmtp
% 1) gewünchster SMTP-Server
% 2) gewünschter Port
% 3) envelope-mail-adresse - wenn ja, wird 'ne mail-adresse zusammengebastelt aus Username-Maildomain
% (zu empfehlen, ansonsten muss für jeden User eine Konfiguration hinterlegt werden...)
% 4) maildomain - nur wenn 3 aktiviert.
% 5) tls - kommt halt drauf an...